Invasive Reizverfahren

Darunter werden Verfahren verstanden, die das Immunsystem durch das Einbringen stimulierender Substanzen, z.B. mit Injektionen oder eine orale Aufnahme stärken und Heilungsprozesse in Gang setzen. Je nach Indikation kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht:

 

Eine wichtige Methode ist die Eigenblutbehandlung. Dem Patienten wird Blut entnommen und dann direkt oder speziell aufbereitet (z.B. mit Sauerstoff, nach Bestrahlung mit Ultraviolettlicht oder nach Mischung mit Medikamenten) zurück injiziert, meist in den Gesäßmuskel. Das aktiviert die an der Immunabwehr beteiligten Zellen und das vegetative Nervensystem .

 

 

Die Eigenbluttherapie kann zur Immunstimulation und gegen Allergien, bei degenerativen Prozessen (z.B. rheumatische Erkrankungen), bei Blutbildungsstörungen oder Hauterkrankungen zu guten Erfolgen führen. Gegebenenfalls wird das Verfahren je nach Entwicklung der Beschwerden in Abständen wiederholt.


Mit der Vitamin-Kur ist nicht der Verzehr eines Apfels, sondern die Injektion oder Infusion mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen (Vitamin B, Vitamin C, Magnesium, Zink, Selen u.a.) gemeint.  Die Kuren kommen üblicherweise in einem Zyklus (6-10 Anwendungen) zum Einsatz.

 

Ich setze Vitamin-Kuren insbesondere bei der Behandlung von Erschöpfungs- und Schwäche-zuständen und zur Vitalisierung des Menschen ein. Aber auch bei diabetischen und toxischen Empfindungsstörungen in den Beinen ("Polyneuropathie"), Mangelernährung und Nahrungs-verwertungsstörungen oder Darmerkrankungen kann dieTherapie angezeigt sein.


Jeder kennt den Kräutertee! Phytotherapeutika besitzen ein breites therapeutisches und pharmakologisches Wirkprofil und zeigen oft weniger Nebenwirkungen als synthetisch hergestellte Arzneimittel.  Der Ursprung der Phytotherapie liegt in der Naturheilkunde, sie ist jedoch heutzutage auch ein fester Bestandteil der naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin. Phytotherapeutika werden häufig oral (Einnahme, Gurgeln, Inhalation) verabreicht, äußerlich aufgebracht (Waschungen, Umschläge) oder in bestimmten Fällen auch injiziert.

 

Indikationen sind Erkältungen, Atemwegserkrankungen, Erschöpfung, Schlafstörungen, leichte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magenbeschwerden, Verdauungsprobleme, Blasenleiden oder Harnwegserkrankungen, Menstruationsbeschwerden, leichten Hauterkrankungen und Verletzungen, etc.